Fallbeispiele

Blutegeltherapie bei Hämatom, Eigenbehandlung

24.05.2014

Nach einem Schlag eines Pferdes an den Oberschenkel sammelte sich sogleich Blut zu einem Hämatom. Die Hautstelle schwoll an und erhitzte sich, ein unangenehmes Spannungsgefühl breitete sich aus.

27.05.2014

Drei Tage später ist die Stelle dunkler verfärbt, spannt und schmerzt.


27.05.2014, 21.00 Uhr

Die drei Blutegel haben sogleich angebissen, kaum waren sie auf der Haut. Das stark durchblutete Gewebe ist warm und zieht die Blutegel an. Innerhalb 10-15 Minuten haben sich die Blutegel vollgesogen und liessen sich anschliessend fallen.

28.05.2014, 8.00 Uhr

Die Bisswunden bluteten die ganze Nacht durch nach. Dieser Effekt ist erwünscht und Teil der Therapie. Bereits jetzt sieht man, dass die Verfärbung um die Bissstellen weniger stark sind. 

Die Nachblutung bei Hämatomen (starke Blutansammlung) kann stärker sein als bei Therapien an Sehnen/Bändern oder anderen, weniger durchblutenden Stellen.


29.05.2014

Zwei Tage nach der Therapie ist die Haut um die Bisstellen bereits wieder hautfarbig.
Ich habe erneut drei Blutegel angesetzt, damit das restliche gestaute Blut auch abfliessen kann.

02.06.2014

5 Tage nach der ersten Behandlung sind alle Verfärbungen weg. Das Gewebe hat sich entspannt, die Schmerzen sind weg. Einzig die Bissstellen jucken ein wenig, etwa vergleichbar mit einem Mückenstich.
Dies kann gut mit Teebaumöl oder handelsüblichen Mitteln gegen Insektenstichen behandelt werden.